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Zeichenkurse für Anfänger

Bleistiftzeichnung Eisvogel

2m große Bleistiftzeichnung “Young Kingfisher”, (Eisvogel) von Ralf Wilhelm Schmidt

Warum zeichnen lernen?
Zeichnen ist so wichtig wie Schreiben, Sprechen und Lesen! Es bedingt keinen Übersetzer, die Sprache der Zeichnung ist universell. Um die Meisterschaft im Zeichnen zu erlangen, ist Wissen verbunden mit praktischer Umsetzung wichtig.

Du erhältst hier 7 wichtige Tipps für das Zeichnen, die dir enorm weiterhelfen, dein Zeichnen zu verbessern.

Das Zeichnen zu lernen kann meditativ sein, also einem helfen, sich auszudrücken, oder aber auch um Ideen festzuhalten, um sie später für Kunstwerke, Architektur, Illustration und andere Pläne zu gebrauchen. Oft erzählt uns eine Zeichnung auch eine Geschichte und entführt uns in unsere Phantasie.

Wer bin ich?
Mein Name ist Ralf Wilhelm Schmidt, ich bin freier Künstler und Zeichner. Ich liebe das zeichnen, es ist für mich das, was ich immer gesucht habe: Den Ausdruck meiner Selbst.

Da mein Atelier in Caputh öffentlich zugänglich ist und ich dort meine über 2m großen Zeichnungen ausstelle sowie Zeichenkurse gebe, bekomme ich immer wieder Fragen von den Besuchern zu Thema zeichnen lernen, die ich hier beantworten möchte.

Ralf Wilhelm Schmidt in seinem Atelier in Caputh

Für das Zeichnen lernen sind einige wichtige Schritte notwendig, um Menschen zu begeistern und die Motive lebendig zeichnen zu können. Für mich ist zeichnen ein kreativer Ausdruck des Seins; etwas im Geist zu sehen um es dann auf dem Papier erscheinen zu lassen, ist wie Magie.

Kopieren oder das Abzeichnen ist für mich nur Mittel zum Zweck, so zeichnete ich die alten Meister wie Leonardo da Vinci oder Albrecht Dürer ab, um zu verstehen und zu fühlen wie sie dachten.

Beim Zeichnen lernen ist es genauso: Irgendwann musst du loslassen vom Kopieren wenn du wirklich frei zeichnen willst.
Die 7 Tipps um richtig zeichnen zu lernen

Das Sehen
Sehhilfen
Theorie
Praxis
Motivation
Freude haben
Geduld

1. Das Sehen
Sehen können wir alle. Aber Wahrnehmen ist etwas anderes. Wahrnehmen bedeutet das Objekt in seiner Ganzheit zu sehen und vollkommen zu erfassen.
Wenn man beispielsweise an einem Flussufer sitzt und seinen Blick von einzelnen Dingen auf das ganze Sichtfeld ausrichtet, erfasst man Alles und keine einzige Bewegung entgeht dir und du verstehst, das alles miteinander in Beziehung steht und erst danach jedes für sich.

2. Die Sehhilfen
Die größte Herausforderung beim Zeichnen lernen bereiten oft die Proportionen. Das Abschätzen geht nur mit zunehmender Erfahrung. Oft meinen wir etwas zu sehen, was nicht wirklich da ist und oft ist uns zum Beispiel bei der Perspektive nicht klar, wohin die Linien zusammen laufen, wohin sie Fluchten und was viel wichtiger ist, warum sie das tun.

3. Die Theorie
Viele Formen sind ziemlich komplex, aber die einfachsten Formen die wir kennen haben wir schon als Kinder kennengelernt: einen Würfel, einen Zylinder, eine Pyramide oder eine Kugel zeichnen zu können hat uns vieles erleichtert.
Im wesentlichen kann man sagen, dass die meisten Objekte auf diesen Grundformen aufgebaut ist, ja selbst ein Baum (Zylinder) ein Vogel (aus Ellipsen) ein Haus (Quader und Dreiecke) und so weiter.
Das bedeutet, wenn wir lernen bestimmte Objekte in einfachen Formen zu sehen, sind wir sicherer bei der Proportionsfindung. Denn es macht beispielsweise nicht viel Sinn den Schornstein eines Hauses zu zeichnen bevor das ganze Haus nicht steht. Es ist wie beim Hausbau: Du fängst am besten mit dem Fundament an und darauf baust du alles auf.

Hier siehst du ein Übungsblatt aus dem Zeichenkurs “Vom Anfänger zum Meister” 

4. Die Praxis
Ganz wichtig für das zeichnen lernen ist natürlich die Strichführung, sie wird am meisten unterschätzt. Das erleben wir ganz deutlich, wenn wir etwas einfaches abzeichnen und es bei uns irgendwie anders aussieht, beziehungsweise nicht richtig zu gelingen scheint.

Viele Faktoren treffen dort aufeinander: die Strichführung, die Proportionen untereinander, die Form und das Verständnis derer.
So ist es wichtig beispielsweise beim zeichnen lernen sehr wichtig, erst einmal die Linienführung zu üben um dann zu einfachen geometrischen Formen überzugehen, um aus diesen 3-D Formen zu zeichnen und sie dann beliebig im Raum drehen zu können.

Erst dann können wir komplexere Objekte erfassen und umsetzen. Tun wir das nicht, verlieren wir schnell die Motivation, weil die Herausforderung einfach viel zu groß für uns ist und wir uns überfordert fühlen. Schließlich haben wir in der Schule auch erst begonnen Formen zu zeichnen, um daraus Buchstaben zu bilden, schrieben sie in vorgegebene Kästchen, um sie dann zu Worten und Sätzen zusammen zu fassen.
5. Motivation
Von der Motivation Sprache ich oben schon. So ist es wichtig, dass wir auf dem Weg des Zeichnens kleine Erfolge erzielen und uns nicht zu große Herausforderungen stellen. Damit meine ich nicht, dass man immer das gleiche zeichnet, natürlich wagt man sich an schwierige Motive immer wieder ran.

Aber wenn man einfach nicht weiterkommt, ist es wichtig, wieder zu den Basics des Zeichnens zurückzukehren, denn dann hat man offensichtlich noch etwas nicht verstanden. Beim Zeichnen ist es besonders wichtig die Objekte „durchleuchten zu können“, so dass du beispielsweise bei einem Würfel die unsichtbaren Kanten siehst und weißt, wie er sich im Raum verhält. Das was du zeichnest, ist immer deine eigene Sichtweise, deine eigene Perspektive auf diese Welt.

6. Freude haben
Es ist gut Ziele zu haben, aber betrachte Ziele nur als Zwischenstation wie ein Leuchtturm auf deinem Weg. Auch hier gilt: der Weg ist das entscheidende, d.h. der Weg soll Spaß und Freude machen, natürlich ist er auch anstrengend; aber ist es ist eine andere Art der Anstrengung wenn man etwas tut, was man wirklich will, als anders herum.
Es ist ein gesunder Stress, eine gesunde Anstrengung, weil sie uns mit unseren Fähigkeiten wachsen lässt; letztendlich ist es deine Kreativität und Kreativität bedeutet, dass du ganz bei dir bist und beginnst zu erschaffen.

7. Die Geduld
Da ich gerade vom Zeit nehmen gesprochen habe ist es zum Beispiel gut, wenn du dir für das Zeichnen lernen ein Zeitfenster setzt, beispielsweise sagst du dir: Ich zeichne jetzt 1 Stunde und lass mich nicht ablenken. Dieses fokussieren auf das Zeichnen hilft dir viel effektiver zu lernen, denn das, was du zeichnest ist so viel besser deiner Erinnerung zugänglich und das schaffst du nur, wenn du konzentriert bleibst.

Das Auge ist ein sehr begehrtes und wichtiges Motiv für das Zeichnen: Zum Zeichenkurs  “Augen zeichnen leicht gemacht”

Konzentration ist auch eine Übungssache, man kann mit einfachen Dingen anfangen: Stelle dir zum Beispiel die Uhr auf 60 Minuten, schalte dein Telefon aus und alle anderen Ablenkungen. Sei bei dir und genieße den Prozess des Erschaffenes.

Setze dich nicht unter Druck durch Erwartungen anderer, wann du fertig sein sollst, wie es aussehen sollte sollte und lass dich schon gar nicht beurteilen. Jeder von uns weiß, wir haben selbst den schärfsten Kritiker in uns!
Sei geduldig auch mit deinen Fehlern, denn sie sind wichtige Schritte auf deinem Weg. Sie helfen dir die Herausforderungen zu meistern und die Motivation zu behalten.

Hier ein weiteres Übungsblatt aus dem Workbook zum Zeichenkurs  “Vom Anfänger zum Meister” 

Konkretes zum Zeichnen lernen
Wenn ich dich neugierig auf das Zeichnen lernen gemacht habe, empfehle ich dir zum Anfang meine Gratis Zeichenkurse. Dort erfährst du wie ich zeichnen lehre, worauf es wirklich ankommt und wie du die besten Ergebnisse erzielst.

Du kannst dich also einfach ausprobieren und schauen, wie weit du beim zeichnen lernen gehen willst. Die Übungskurse sind Ausschnitte aus meinen kompletten Zeichenkursen. Diese kannst du als Online Zeichenkurs oder Live in meiner Galerie direkt im Onlineshop HIER buchen.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner zeichnerischen Reise, hab Freude an dem was du tust und tue nichts mehr, woran du keine Freude hast.

Ich freue mich wenn wir uns in den Zeichenkursen wiedersehen und gemeinsam deine Zeichenkunst zur Meisterschaft führen,

Ralf Wilhelm Schmidt, freier Künstler